Bild-Prompt-Regeln
Verschiedene Bildgeneratoren verarbeiten Prompts unterschiedlich. Die folgenden Regeln beginnen mit dem, was für jedes Modell gilt, und behandeln dann die Gewichtungssyntax der einzelnen Modellfamilien.
Universelle Regeln (alle Modelle)
- Wortreihenfolge: Wörter am Anfang haben mehr Gewicht — stellen Sie das wichtigste Motiv an den Anfang.
- Mengenkontrolle: Beschränken Sie die Hauptmotive auf zwei bis drei pro Bild; mehr stören sich gegenseitig.
- Länge: Knappe Prompts (innerhalb von ca. 380 Zeichen) lassen sich zuverlässiger reproduzieren und schneller iterieren.
Stable-Diffusion-Familie (WebUI, ComfyUI usw.)
- Klammer-Gewichtung:
(word)betont leicht und ist stapelbar (z. B.((word)));(masterpiece:1.5)legt einen exakten Multiplikator fest. - Blending / Umschalten: Syntax mit eckigen Klammern.
[blue hair|white hair]lässt zwei Elemente schrittweise abwechseln, was wie eine Mischung wirkt;[blue hair:white hair:0.3]wechselt bei 30 % Fortschritt von blauem zu weißem Haar. - Negative Prompts: Unerwünschte Elemente kommen in das separate Feld für negative Prompts (z. B.
blurry, bad anatomy, extra fingers). Der Button Negativ in IMGPrompt kopiert ein fertiges Set mit einem Klick.
Midjourney
- Gewichte:
Phrase::Zahl, z. B. machtsunset::2 desert::1den Sonnenuntergang doppelt so wichtig wie die Wüste. - Elemente ausschließen: Verwenden Sie den Parameter
--no, z. B.--no treefür eine Szene ohne Bäume.
Natürlichsprachliche Modelle (FLUX, GPT-Image, Veo, Kling …)
Keine Sondersymbole nötig — beschreiben Sie die Szene in vollständigen, konkreten Sätzen, stellen Sie das Wichtigste nach vorn und benennen Sie Ausschlüsse direkt im Klartext (z. B. „keine Bäume im Bild"). Tags für Kamera, Licht und Kunststil aus der Bibliothek fügen sich weiterhin nahtlos ein.